Martin Bartels

Martin Bartels

Martin Bartels untersucht das Verhältnis von Mensch und Maschine – von Individuum und Apparat.
Im Zentrum seiner Arbeit steht dabei der scheiternde Versuch der Entschlüsselung der Zeichen, die ihr Geheimnis zwar nicht preisgeben aber ein kontextuelles Universum heraufbeschwören.
Das Aufgehobensein am Arbeitsplatz, das „Kleine Glück“ in einer ökonomisierten, optimierten Lebensrealität, das „Täglich Brot“, das Menschliche bilden das thematische Wirkungsfeld zwischen technischer Konstruktion und Folklore. Weggeworfenes und Wiederverwendetes bringt seine vorherige Bedeutung ein, in einen neuen Kontext – bekommt eine neue Aufgabe.
Es entstehen Schaubilder, technische Apparaturen, Konstruktionspläne, Blaupausen, Karten, Anleitungen, Materialsammlungen oder Arbeitsplätze.
Mit etwas Glück erhaschen wir einen Blick auf den Schalter eines nur kurzabwesenden Mitarbeiters der Transportbehörde, auf eine, sich aus langjähriger Erfahrung ergebende, notwendige Optimierung einer Maschine zur Messung der Erschütterung von Tunneln, oder auch einfach nur auf den Pausentisch der Brigade “Goldene Zukunft”.

1977 in Berlin geboren, lebt und arbeitet in Berlin und Prenden/ Brandenburg • 1998-2002 Studium an der Humboldt-Universität Berlin • 2002-2008 Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee • 2006 Auslandsstudium an der École Superièure des Beaux-Arts Marseille • 2008-2012 Meisterschülerstudium bei Tristan J. Pranyko • seit 2010 Dozent an der Sommerakademie der Humboldt Universität • 2018 LOSITO Kunstpreis (2. Preis) der Losito-Kressmann-Zschach-Foundation

Kontakt

www.martinbartels.de
post@martinbartels.de

Prendener Dorfstr. 17
16348 Wandlitz OT Prenden
(nur April bis Oktober)

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030 60980225