Kuno Lomas

Kuno Lomas

Die Bildwelten des Künstlers orientieren sich weniger an gegenwärtigen Vorbildern und Moden des Kulturbetriebs, sein zentrales Anliegen ist die Suche nach dem verborgenen Wesen der Dinge. Besonderer Reiz geht für ihn von der Figur, den Gesichtern und Köpfen der Menschen und Tiere aus.
Seine freien malerischen Porträts, seine Figuren oder Köpfe aus Ton, Marmor und Holz spiegeln Experimentierfreude und Lust an expressiver Farbe und Form wider. Wirken sie auf den ersten Blick spontan und überschwänglich, heiter oder melancholisch, skurril oder manchmal sogar unheimlich, zeigen sie jedoch gleichzeitig exemplarische Zustände des menschlichen Seins, reduziert auf eine essenzielle Aussage.
Kuno Lomas´ Blick auf die Welt ist besonders und verweigert sich dem gefälligen Genuss von vordergründig Schönem.

1939 geboren in Hohen-Neuendorf b. Berlin · 1959–63 Studium an der Fachschule für angewandte Kunst in Berlin · von 1974 an freiberuflich als Grafik-Designer und Bildhauer · seit 1980 Arbeiten in Ton, Metall, Stein, Marmor · Projekte mit Kindern und Jugendlichen in Zehdenick, Potsdam, Berlin, mit Arbeitslosen in Cottbus · 1989 Studienreise in die Mongolei · 2001 Gewinn eines Wettbewerbs zusammen mit Frau Gudrun Lomas für eine Spielwand im Kindergarten in Hennigsdorf · Gestaltung von Abenteuerspielplätzen und Skulpturen in verschiedenen Städten · 1971-86 sechs Auszeichnungen „Schönstes Buch“ in Leipzig · Auf dem Skulpturenpfad in Neuglobsow sind die „Fischkatze“, „Homer“ und die Badenixe „Mexxie“ zu finden. In Linowsee bei Rheinsberg stehen auf der Skulpturenwiese der Bildungsstätte Linowsee seine Skulpturen „Tänzer“, „Autobahnknoten“ und „Mobilität“.

Kuno Lomas schuf 1997 zusammen mit seiner Ehefrau die Galerie im Kornfeld und pflegt sie seither.