Vor dem 2. Kunstsalon in Gransee fanden in den Ateliers einiger beteiligter Künstlerinnen und Künstler Workshops mit Kindern und Jugendlichen statt. Die Werke hatten dann ihren großen Auftritt bei der Eröffnung der Salonausstellung im Franziskanerkloster.

Upcycling ist derzeit in den Großstädten weltweit in aller Munde und kommt nun auch auf dem Lande an. Man sieht Möbel aus alten Paletten, bunt bemalte Stuhle, alte Bilderrahmen mit Graffiti usw. Sieben Künstler/innen sind gemeinsam mit Schüler/innen aus Gransee, Zehdenick, Grüneberg und Templin der Frage nachgegangen, welchen „Müll“ man zweckentfremden und „Neu“ nutzen kann. Während der vier Workshops sind kreative neue Dinge entstanden: Puppen, Mobiles, Gemälde, Kleidung, Bilder, Hüte, Buchskulpturen u.v.m. Der Phantasie wurden keine Grenzen gesetzt. Aus „Müll“ entstanden mit Hilfe von Farben, Stoffen und anderen Hilfsmitteln KUNST, die nun in den beteiligten Schulen dauerhaft zu sehen ist. Während der Workshops wurde sich zusätzlich mit dem Thema Müll und Müllvermeidung auseinandergesetzt.

Folgende Künstler/innen haben die Workshops mit den Kindern und Jugendlichen begleitet: Prof. Martin Rupprecht, Gudrun Lomas, Kathrin Lomas, Brigitte Lux, Uwe Thamm, Kathrin Karras und Robert Günther.

Die Vernissage und Präsentation der Kunstwerke erfolgte im Rahmen des 2. Kunstsalon vom KuNO e.V. im Kloster Gransse. Nicht zuletzt wurden die Besucher der Aktion 48 Stunden Oberhavel in die Ausstellung des Projektes gelockt.